Heute sind wir mit dem ICE nach Wörgl gefahren. Unser Zug hatte Verspätung, deswegen mussten wir wie Mongos zu unserem Anschlusszug rennen. Im Zug mussten wir durch die engen Gänge dringen, dies brachte uns so wie beim 1.000m Lauf an unsere Grenzen, doch wir sprangen wie wahre Athleten über die Koffer der anderen Passagiere. Endlich waren wir am Campingplatz in Kramsach angekommen.

Nach der langweiligen Einweisung von unserem Trainer durften wir nun endlich in den See springen, aber nur mit Poolnudel, weil Friedrich uns noch nicht soviel zutraute.

Den nächsten Tag haben wir dann mit einem leckeren Frühstück begonnen. Danach fuhren wir mit dem Bus zum Brixlegger Frei(schwimm)bad und absolvierten dort unser Schwimmprogramm. Bedauerlicherweise erteilte uns der Bademeister dort Trainingsverbot, da die anderen Badegäste sich von uns gestört füllten. Nach dem anstrengendem Lauftraining in der prallenden Sonne sprangen wir mit samt den Laufklamotten in den See. Am Abend grillten wir noch und spielten Volleyball.

Am nächsten Tag begannen wir in der frühen Morgenstunde mit dem Lauftraining, nachdem wir unser Lauf-, Schwimm- und Schießtraining hinter uns hatten sprangen wir nochmal in den See um uns abzukühlen. Am Abend warteten leckere Grillwürstchen auf uns, die unser Grillmeister Tobi für uns zubereitet hatte. Als es nur noch ein Würstchen gab nahm Marco es sich, aber noch bevor er es essen konnte war es von seinen Teamkameraden verputzt worden.

Unser 4. Tag begann wie der vorherige mit dem Lauf- und Schwimmtraining. Zum Schwimmbad gehören auch noch ein Wellenbad und mehrere Rutschen. Da wir noch Zeit hatten und die Wellen im Wellenbad so schön hoch schlugen stürzten wir uns hinein und probierten nicht unterzugehen. Danach testeten wir noch wer am schnellsten die „Formel1“ Rutsche runterrutschen konnte, die die Sekunden anzeigt. Am Abend gab´s noch Salat und wie jeden Tag gingen wir noch in den See

Der 5. Tag sollte sehr erlebnisreich werden. Heute wollten wir die Tiefenbachklamm besuchen. Trotz der schlechten Wettervorhersage machten wir uns am frühen Morgen vom Gemeindeamt aus auf den Weg zum Einstieg der Klamm. Wir marschierten über gefährliche Hängebrücken und schmale Stiegen. Der Blick hinunter war beängstigend aber auch sehr schön. Nach geraumer Zeit erreichten wir eine Gedenkstelle an der zwei Menschen verunglückt waren. Später kamen wir an eine in den Fels geschlagene Leiter. Unten konnten wir uns bis an das Ufer des reißenden Flusses heranwagen.

Gegen Mittag erreichten wir die Jause Station Tiefenbachklamm, Zeit um uns ein bisschen zu Stärken und die Rutsche auf dem Kinderspielplatz herunterzurutschen. Danach wanderten wir weiter in eine kleine Ortschaft, von der wir mit dem Bus zurückfuhren. Abends spielten wir noch Tischtennis doch plötzlich brach ein Gewitter über uns aus. Schnell liefen wir zurück zu unserem Bungalow. Auf dem Weg flogen uns ein paar Luftmatratzen und Plastiktüten entgegen. So war der Abend gelaufen.

Heute war wieder ein normaler Trainingstag. Die Sonne brannte vom Himmel und nachdem wir uns angestrengt hatten, bauten wir alle zusammen das grüne Paddelboot auf, das wir mitgebracht hatten. Unser Trainer durfte die Jungfernfahrt unternehmen.

Anschließend durften auch alle anderen mit dem Boot über den See paddeln. Am Abend trugen wir das Boot wieder zurück an unseren Bungalow und machten uns auf den Weg zu einer Imbissbude. Beim Essen haben wir die ganze Zeit gelacht, doch schließlich kehrten wir mit einem Eis zurück.

Spruch des Tages: Warum wird Marco R. nicht braun? Weil er immer in unserem Schatten läuft!

Am 6. Tag konnten wir endlich wieder mal Ausschlafen. Heute war unser Probewettkampftag. Wir begannen mit dem Laufen, was sich als etwas kompliziert erwies, da die vielen Wanderer nur wiederwillig Platz machten. Doch nach Friedrichs Meinung absolvierten wir den Lauf alle mit einer guten Zeit. Jetzt wollten wir noch Schwimmen aber es war schon zu spät um mit dem Bus ins Schwimmbad zu fahren. Also durchquerten wir den See. Unser Trainer paddelte mit dem grünen Paddelboot herum, um uns zu beobachten. Aber wenn wir es doch mal aus seiner Sichtweiter schafften, ließen wir es gleich ein bisschen lockerer angehen.

Nach dem Schwimmen wanderten wir zu einem kleinen Bergsee wo wir bis in die Mitte auf ein paar Felsen schwimmen konnten. Wir machten es uns auf einer Liegewiese bequem, doch auf einmal kam eine ältere Frau, die für die Benutzung der Wiese Geld kassieren wollte. Es blieb uns nichts anderes übrig, als den Preis zu bezahlen. Wir mussten uns aber schon bald auf den Rückweg machen, da Finn heute abgeholt werden sollte, um mit seinen Eltern weiter in den Urlaub zu fahren. Aber Finn hatte eigentlich keine Lust, das Trainingslager zu verlassen und versteckte sich zunächst im Bad. Doch später fuhr er dann trotzdem mit seinen Eltern weiter. Da Hans nun einen Platz in seinem Zelt frei hatte, fragte er Sarah, ob sie nicht auch zu ihm ziehen wolle. Doch sie lehnte leider ab.

Heute Morgen durften wir wieder einmal zeigen, wie gelenkig wir sind. Da war uns wieder einmal sehr „geschickt“ anstellten, hatte Friedrich die Idee, uns zu filmen, und das Video auf unsere Homepage zu stellen. Das hätte bestimmt einen sehr guten Eindruck hinterlassen.

Zum Schwimmtraining mussten wir wieder einmal mit dem Bus fahren. Nach dem absolvieren des Programms, hatten wir ausnahmsweise einmal genug Zeit, uns den Rutschen und dem Wellenbad zu widmen. Die beiden Marcos machten sich schließlich auf den Weg zur L2 Rutsche. Wir wollten das natürlich nicht verpassen und stiegen mit ihnen in den den 25m hohen Rutschturm hinauf.

Gegen Abend machten wir mit Luises Vater noch ein bisschen Yoga. Luise war nach dem 7. Tag die zweite, die das Trainingslager verließ.

Spruch des Tages: Tobi ist so gelenkig wie eine Eisenbahnschwelle.