1. Tag 21.07.2017

Die Teilnehmer bei der Abreise von Bonn Hbf am Freitag dem 21.07.2017 um 08:46, von links nach rechts: Gabi Katthagen, Marie Zander, Marco Sänger, Leonard Genz, Friedrich Katthagen, Hannah Röttgen, Frieda Schallenberg, Franziska Schamel, Tobias Schamel.

Unsere Koffer rollten über den Bahnsteig, während wir noch ein bisschen schläfrig nach dem Zug Ausschau hielten. Nachdem wir uns durch den hoffnungslos überfüllten Zug gekämpft hatten, konnten wir uns endlich auf unseren reservierten Plätzen niederlassen. Die sieben stündige Fahrt nach Sylt, Westerland überbrückten wir mit Kartenspielen und einigen Weisheiten unseres Trainers (z.B. „Erfolg hat drei Buchstaben - T U N“ ~ Goethe ). Die Zeit verging wie im Flug - Nein! Wie im Zug! Nach einer gefühlten Ewigkeit waren wir auf Sylt angekommen und konnten die salzige Seeluft schnuppern. Bei herrlichem Wetter marschierten wir zu unseren Apartments. Kurze Zeit später trafen wir uns zu einem lockeren Lauf am Strand. Zum Abendessen gab es Spaghetti mit Tomatensoße und einen leckeren Salat. Bei einem Eis in der Stadt ließen wir den Tag ausklingen.

2. Tag 22.07.2017

Unsere viel zu kurze Nacht wurde mit dem Klingeln des Weckers um 6:30 Uhr beendet.

Eine halbe Stunde später durften wir in das salzige Wasser des Schwimmbeckens eintauchen, das uns die nächsten Tage noch viel Freude bereiten wird. Schnell wurde uns bewusst, wie sehr wir das normale chlorhaltige Wasser vermissen. Zurück im Appartement holten wir unser Frühstück mit Porridge und Müsli nach. Nach kurzer Freizeit trafen wir uns am Strand zu Krafttraining und Gymnastik. Danach erholten wir uns am Wasser und überbrückten die Zeit bis zum Lauftraining durch das Einbuddeln von Hannah und mit Kartenspielen.

Beim Lauftraining musste unser Trainer als Taxi tätig werden und eine müde Athletin nach zehn Kilometern mit dem Rad auf dem Gepäckträger zurück zur Gruppe fahren. Nach einer erfrischenden Dusche verspeisten wir hungrig die selbstgemachte Pizza. Gesättigt beendeten wir den Tag mit einem Spaziergang am Meer.

Satz des Tages: „Man kann keinen Muskelkater haben, wenn man keine Muskeln hat“

3. Tag 23.07.2017

Da das Schwimmbad heute erst um 10:00 Uhr öffnete, begannen wir mit Gymnastik und einigen Laufspielen am Strand. Pünktlich zum Beginn eines Gewitters kehrten wir zurück in unsere Unterkunft um zu frühstücken. Obwohl wir eine Viertelstunde zu früh im Schwimmbad waren, gab es schon eine lange Schlange am Einlass. Nachdem wir unser Schwimmtraining absolviert hatten, probierten wir noch kurz die verschiedenen Rutschen im Schwimmbad aus. Während der Mittagspause mussten wir für unser Abendessen einkaufen. Nach einem "kurzen & knackigen" - zwölf Kilometer - Lauftraining begannen wir unsere Ofenkartoffeln mit Frikadellen vorzubereiten. Später konnten wir noch die letzten Sonnenstrahlen an der Strandpromenade genießen.

4. Tag 24.07.2017

Heute morgen wurde ich von unserem Trainer geweckt. Danach gingen wir alle gemeinsam zum Strand um uns zu Dehnen. Damit wir noch mehr Beinmuskeln bekommen, haben wir viel Beinarbeit gemacht.

Eigentlich wollten wir heute morgen Schwimmtraining im Meer machen aber bei unserem Pech…Im Sand steckte eine rote Fahne wo drauf stand ,,Schwimmen verboten auf Grund starker Unterströmung“ Nach dem Dehnen ging es weiter mit einem leckeren Frühstück. Nach dem verdauen liefen wir zur Schwimmhalle. Als erstes haben wir uns 300 Meter eingeschwommen. Voller Freude bekamen wir danach die Aufgabe 25 Mal 200m zu schwimmen. Müde und erschöpft schwammen wir uns danach aus. Nach einer schönen warmen Dusche zogen wir uns an und liefen zurück ins Appartement. Wir mussten aber noch für unser Abendessen einkaufen. Also gingen wir noch zum Edeka. Zurück im Appartement packten wir die Essenssachen aus und spielten das Spiel ,,Lügen“. Nach ein paar runden ,,Lügen“ machten wir uns alle für das Laufen bereit. Um 15:00 trafen wir uns dann alle mit unserem Trainer. Es gab noch einige organisatorische Punkte zu klären. In der Zeit regnete es stark und wir warteten noch etwas mit dem Laufen. Dann schlug Friedrich uns Jüngeren vor, heute nicht mehr zu laufen, da es morgen sehr sehr anstrengend werden würde. In der Zeit wo die Großen laufen gingen, schlenderten wir mit Gabi und Marco noch etwas in die Stadt. Verschwitzt kamen die Großen wieder und duschten sich, um danach gemeinsam zu kochen. Zum Abendessen gab es süße und herzhafte Pfannkuchen und Salat. Müde ging ich ins Bett und erwartete den nächsten Tag.

Satz des Tages: Der Weg zum Erfolg führt manchmal auch durch Dornen…

Geschrieben von: Marie

5. Tag 25.07.2017

Um halb sieben wurde ich von meinem Trainer geweckt. Um sieben bin ich mit meinem Trainer zum Strand gegangen um Gymnastik zu machen. Frühstück gab es um halb neun. 1,5 Stunden später bin ich zum Schwimmbad gelaufen. Dort bin ich zwei Stunden geschwommen. Nach dem Schwimmen hatte ich bis 15:00 Uhr Pause. Nach der langen Pause hatten die großen einen 20 Km Lauf. Währenddessen bin ich mit Marco und Marie am Strand ungefähr 6,5 Km gelaufen. Um 17:00 Uhr war das Training für Dienstag vorbei. Ein paar Stunden später gab es Abendessen. Satt und müde fiel ich ins Bett.

Spruch des Tages : Der Glaube kann Berge versetzen !!

Geschrieben von: Leonard

6. Tag 26.07.2017

Nach fünf von sieben Trainingstagen, an denen wir uns hauptsächlich in Westerland aufhielten, wurde es Zeit, den Rest der Insel zu erkunden. Statt mit einem Sightseeingbus verbanden wir - um dennoch im Training zu bleiben - einige interessante Orte durch eine 60km lange Radtour durch die Natur. Bei bestem Wetter ging es von Westerland aus los zur „Uwe Düne“, dem höchsten Punkt der Insel, der uns eine tolle Aussicht auf die ganze Insel und das Meer bot.

Von dort aus fuhren wir über eine alte Panzerstraße aus dem zweiten Weltkrieg weiter zum nördlichsten Punkt Deutschlands, dem Ellenbogen, an dem wir einen wunderschönen weißen Sandstrand entdeckten.

Nach weiteren 10km durch die Dünen erreichten wir List, wo Friedrich früher stationiert war. In der alten Fischhalle am Hafen konnten wir uns kurz mit frischem Fisch stärken. Bei einem weiteren Verpflegungsstop in der Kupferkanne, einer Kaffeerösterei mit langer Tradition, ließen wir uns auf der Sonnenterrasse mit Blick auf das Wattenmeer nieder.

Als dann jeder ein Stück des hausgemachten Kuchens gekostet hatte, traten wir den Rückweg nach Westerland an. Nachdem wir uns umgezogen hatten, genossen wir das schöne Wetter an der Strandpromenade und tobten im Meer herum.

Spruch des Tages: An der roten Ampel kam ein korpulenter Mann an. Als wir dort auf grün warteten, sagte er: „Ich geh schon mal vor “ Friedrich erwiderte: „Ja, geh' schon mal vor, du brauchst ja länger!“

7. Tag 27.07.2017

Am vorletzten Trainingstag wurden wir vom Prasseln des Regens auf das Dach unseres Appartements geweckt. Da es so stark regnete, musste das morgendliche Gymnastiktraining „leider“ ausfallen und so durften wir noch ein wenig länger schlafen. Nach einem gemeinsamen Frühstück ging es zum Schwimmen, wo wir uns nach einem harten Trainingsprogramm eine kleine Entspannung im Whirlpool gönnten. Während der Mittagspause bereiteten wir uns auf den anstehenden 5 Kilometer Lauftest vor. Als wir erschöpft und müde von unserem insgesamt 14km langem Lauf zurückkehrten, machten wir uns daran unsere Spaghetti Bolognese vorzubereiten. Später genossen wir n zusammen den Sonnenuntergang am Strand und ließen den Abend gemütlich ausklingen.

Spruch des Tages Die Crêpes sind hier viel billiger als in Deutschland!!!

Geschrieben von: Hannah

8. Tag 28.07.2017

Freitag morgen wurden wir noch einmal von einem goldenen Sonnenaufgang begrüßt. Doch leider schlug das Wetter bis zur Gymnastik am Strand drastisch um, sodass wir uns während unseren Übungen am eiskalten Wind erfreuen durften. Zur allgemeinen Begeisterung ging es nach dem Frühstück noch ein letztes Mal in das Salzwasserbecken zum Schwimmtraining. Für den Nachmittag war ein lockerer Abschlusslauf geplant, der jedoch wortwörtlich ins Wasser fiel, ein starkes Gewitter zog auf, so konnten wir uns schon ans Packen machen und auf die Abreise vorbereiten. Am letzten Abend gingen wir in die Kult Pizzeria Osteria und genossen die leckeren Speisen.

Mit vollen Magen schlenderten wir gemeinsam zu unseren Appartement nach Westerland.

9. Tag 29.07.2017

Am Tag unserer Heimreise mussten wir etwas früher als sonst aufstehen, um in unserem Zuhause auf Zeit „rein Schiff“ zu machen. Für die anstehende 7 stündige Zugfahrt deckten wir uns nach einem kurzen Frühstück bei einer Bäckerei mit Brötchen und Teilchen ein. Bei leichten Regen machten wir uns vollbeladen auf den Weg zum Bahnhof, obwohl wir noch nicht wussten, ob uns der Zug trotz der starken Sturmböen überhaupt auf das Festland bringen würde. Glücklicherweise schlug das Wetter kurz vor unserer Abfahrt noch um, sodass wir unsere Heimfahrt antreten konnten. Mit müden Muskeln und tollen Erlebnissen im Gepäck, verging unsere Zeit auf Sylt - wie auch schon in Kramsach - viel zu schnell zu Ende - Schon jetzt freuen wir uns auf ein weiteres Trainingslager, aber erstmal kann das Training Zuhause nach ein paar Ruhetagen weiter gehen.

Vielen Dank an Gabi und Friedrich für die schönen Tage.